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Was später möglich wird.
Eine Brücke definiert den Stadtraum für rund 140 Jahre. CAROLA 3.0 hält deshalb offen, was heute noch niemand entscheiden kann: die Tram in Mittellage, zwei statt vier Autospuren und neue Stadträume an beiden Ufern.
Eine Brücke für 140 Jahre
Die erste Carolabrücke stand von 1895 bis 1945, die zweite von 1971 bis 2024. Ein Bauwerk dieser Größe prägt den Stadtraum über Generationen – und muss deshalb Entwicklungen zulassen, die heute noch niemand beschließen kann. CAROLA 3.0 hält drei davon offen.
- Verkehr: Die Tram kann später in Mittellage fahren, der Autoverkehr von vier auf zwei Spuren zurückgehen.
- Städtebau: Carolaplatz und Synagogenumfeld lassen sich neu fassen.
- Landschaft: Der Kaitzbach kann sichtbar werden.
Die Stadträume ringsum

Möglicher Zustand in 20 bis 40 Jahren – Neugestaltung Carolaplatz, Vorplatz an der Synagoge, Öffnung des Kaitzbachs.
Neue Plätze und Wege
Neugestaltung des Carolaplatzes, ein großzügiger Vorplatz an der Synagoge und die direkte Anbindung an die Brühlsche Terrasse über den Brühl-Link.
Öffnung des Kaitzbachs
Der heute verrohrte Kaitzbach wird sichtbar; grüne Wege verknüpfen die Quartiere beider Elbseiten.
Die Tram in Mittellage

Die Tram fährt zwischen den Brückenpferden hindurch – der Querschnitt ist von vier auf zwei Autospuren anpassbar, ohne dass die Brücke verändert werden muss.
Möglich wird das durch den Querschnitt: Er ist so angelegt, dass sich die Aufteilung ändern lässt, ohne das Tragwerk anzufassen. Alle Regelquerschnitte ansehen →
Die Brücke im Film.
Ein Flug über und unter den neuen Bögen – vom Wasser bis aufs Deck.