CAROLA 3.0

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Am Ufer

Unter der Brücke.

Aus dunklen Zonen werden lebendige Orte: Qualitätsräume für Kunst, Aufenthalt, Spiel und Sport – an beiden Elbufern, wetterunabhängig und mitten in der Stadt.

Qualitätsräume

Was unter einer Brücke sonst passiert

Brückenunterseiten sind in den meisten Städten Restflächen: dunkel, zugig, gemieden. Dabei sind sie überdacht, zentral gelegen und witterungsgeschützt – Eigenschaften, um die man sonst ringt. CAROLA 3.0 plant diese Flächen von Anfang an als Qualitätsräume mit.

  • Wetterunabhängig: Geschützte Flächen bei Regen wie bei Sonne.
  • Nutzbar: Raum für Spielen, Skaten, Kultur und Aufenthalt.
  • Beidseitig: Eigene Konzepte für die Altstädter und die Neustädter Seite.
Altstadt

Erinnerungsort und Promenade

Qualitätsräume unter der neuen Carolabrücke auf der Altstädter Seite
Lageplan der Altstädter Seite: unter der Brücke der Aufenthalts- und Wartebereich, daneben die Wege zum Ufer.
Uferpromenade und Erinnerungsraum unter der Brücke, Altstadt
Vom Altstädter Ufer unter die Brücke geblickt: Sitzstufen und Promenade am Wasser, darüber die Untersicht mit den Bögen.
Kunst- und Aufenthaltsraum unter der Brücke, Altstadt
Der Erinnerungsort zwischen den Pfeilern – mit Relikten der Vorgängerbauten und dem Schriftzug „Die Geschichte einer Brücke“ im Boden.
  • Ein Erinnerungsort für die Geschichte und Relikte der Carolabrücke 1.0 und 2.0.
  • Wartebereich mit WCs für die Busse – auf Bänken in der Form der Carola 1, 2 und 3.
  • Eine Promenade am Elbufer.
Neustadt

Bühne, Skatepark, Spielplatz

Qualitätsräume unter der neuen Carolabrücke auf der Neustädter Seite
Lageplan der Neustädter Seite: Spielplatz, Skatepark und Bühne liegen nebeneinander unter der Brücke.
Spielen und Skaten unter der Brücke, Neustadt
Von der Elbwiese aus unter die Brücke geblickt: links das Spielgerät, dahinter die Skatefläche zwischen den Pfeilern.
Zugang zu den Filmnächten unter der Brücke, Neustadt
Dieselbe Seite aus der Ferne: die Brücke über der Elbwiese, darunter die Flächen für Spiel, Skaten und Bühne.
  • Eine kleine Bühne für junge Bands – als Vorprogramm zu den Filmnächten.
  • Ein Skatepark.
  • Ein naturbezogener Spielplatz.
Einordnung

CAROLA 3.0 ist der Entwurf für die neue Carolabrücke: Der Dresdner Stadtrat hat sich am 3. September 2026 mit 39 zu 31 Stimmen für das Planungsteam FHECOR und TSSB architekten entschieden. Zuvor lag der Entwurf in der Bürgerbefragung carolaVOTE mit 38 % auf Platz 1 (25.887 Teilnehmende); Expertengremium und Begleitgremium hatten ihn auf Rang 2 gesehen. Nächster Schritt: Ende September die Beauftragung mit der Planungsstufe 2, Baubeginn Mai 2028. Zur Meldung

Wie es weitergeht

Was ist später möglich?

Tram in Mittellage, zwei statt vier Autospuren, neue Stadträume – was der Entwurf offenhält.