CAROLA 3.0

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Der Stadtrat entscheidet sich für CAROLA 3.0.

Die Brücke der Bürger wurde final ausgewählt: Der Dresdner Stadtrat hat sich am Donnerstagabend mit 39 Ja- gegen 31 Gegenstimmen, ohne Enthaltungen, für das Planungsteam FHECOR und TSSB architekten ausgesprochen – im Einklang mit dem Bürgervotum vom Sommer und gegen die Empfehlung des Begleitgremiums, das im August mit 14 zu 12 Stimmen für LAP/Knight votiert hatte.

38 Prozent von 25.887 Teilnehmenden hatten CAROLA 3.0 bei carolaVOTE auf Platz 1 gesetzt. Am Ende hat der Stadtrat frei entschieden – wie es das Verfahren von Anfang an vorsah.

Wie der Stadtrat abgestimmt hat

Ergebnis

39 : 31 : 0

Ja- zu Gegenstimmen zu Enthaltungen, für die Weiterbeauftragung von FHECOR und TSSB architekten mit dem Entwurf CAROLA 3.0.

Vorausgegangen war

Bürgervotum gegen Fachempfehlung

Der Stadtrat folgte damit dem Votum von 25.887 Dresdnerinnen und Dresdnern – nicht der Empfehlung des Begleitgremiums, das für LAP/Knight gestimmt hatte.

Angaben nach t-online.de, aktualisiert am 3. September 2026, 20:08 Uhr.

Was jetzt passiert

  • Ende September 2026 soll das Team mit der Planungsstufe 2 beauftragt werden – zunächst wird die in der Mehrfachbeauftragung begonnene Vorplanung abgeschlossen; dieser Planungsschritt macht laut Stadt rund ein Viertel der gesamten Planungsleistung aus.
  • Anfang 2027 ist der genehmigungsreife Entwurf vorgesehen, Vorstellung im Begleitgremium im Frühjahr.
  • Ausschreibung der Bauleistungen ab Oktober 2027, Baubeginn vorgesehen für Mai 2028.

So soll die neue Carolabrücke aussehen – der MDR-Beitrag im Video →

Termine nach Angaben der Landeshauptstadt Dresden.

Was in der Debatte gesagt wurde

Die Sitzung dauerte nach Presseangaben rund zwei Stunden. Befürworter argumentierten mit Gestaltung und Bürgerwillen: Holger Zastrow (Team Zastrow): „Wer in Dresden an dieser Stelle eine Brücke baut, muss eine schöne Brücke bauen.“

Gegner warnten vor rechtlichen und finanziellen Risiken. André Schollbach (Linke): „Wer diese Warnungen in den Wind schlägt, nimmt jahrelange Verzögerungen, juristische Auseinandersetzungen und explodierende Kosten in Kauf.“ Konkret genannt wurde ein mögliches Planfeststellungsverfahren. Stefan Engel (SPD) kritisierte zudem die vier Fahrspuren: „Diese vier Spuren sind auf Schulden gebaut.“

Zitate nach t-online.de, aktualisiert am 3. September 2026, 20:08 Uhr.

Der Weg hierher

Vier Entwürfe, drei Bewertungen, ein Beschluss: Die Bürgerbefragung sah CAROLA 3.0 vorn, Expertengremium und Begleitgremium empfahlen LAP/Knight – am Ende hat der Stadtrat frei entschieden. Die Stationen des Verfahrens stehen in der Nachrichtenübersicht.

Quellen

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Wie es weitergeht

Aus dem Entwurf wird ein Auftrag.

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