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Zu breit? Zu hoch? Sachlich beantwortet.
Zum Entwurf der neuen Carolabrücke kursieren einige Einwände. Hier die häufigsten Fragen zu CAROLA 3.0 von FHECOR und TSSB architekten – mit den Fakten.
Ist die neue Carolabrücke zu breit?
Nein – im Gegenteil. Mit 32,50 m ist CAROLA 3.0 die mit Abstand schlankste der vier Varianten. Alle Sicherheitsräume und Regelwerke sind eingehalten; die schmale Breite lässt Stadtbild und Elbraum so frei wie möglich.
Ist die Brücke zu hoch?
Sie liegt nur an einem Punkt über dem Strom etwas höher. Wir bieten die Höhe um 1 m reduziert an – bei gleichbleibendem Lichtraumprofil für die Schifffahrt. Für die Elbquerung entsteht daraus kein Nachteil.
Sind die zusätzlichen Pfeiler ein Problem?
Nein. Es betrifft nur einen Pfeiler am Elbufer, nicht im Strömungsbereich. Für Schifffahrt und Genehmigungsfähigkeit ist das unproblematisch.
Was sagt der Radverkehr?
Der Entwurf ist mit dem ADFC abgestimmt: eine durchgängige Radvorrangroute von 2,50 m ohne Gleisquerung. Als einziger Entwurf bindet CAROLA 3.0 beide Elbufer direkt für Radfahrer an – und muss dafür nicht breiter werden.
Kurz zusammengefasst
- 32,5 m – schmalste aller vier Varianten
- Höhe um 1 m reduziert, Schifffahrt uneingeschränkt
- Nur ein zusätzlicher Pfeiler, am Ufer statt im Strom
- 2,5 m Radvorrangroute, mit dem ADFC abgestimmt
- Beide Elbufer direkt für Radfahrer verbunden
Die Fakten im Bild.
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